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Fallstudien

Publikumsatmosphäre bei Broadcast-Produktionen neu gedacht – mit dem DCA901

Broadcast-Tontechniker Matt Manix berichtet, wie ihm das DCA901 Broadcast-Mikrofonarray dabei hilft, die Stimmung und Atmosphäre des Publikums bei Konzerten, Festivals und Fernsehübertragungen einzufangen. Erfahre, wie steuerbare Aufnahmebereiche, softwarebasierte Anpassungen und weniger Mikrofone den Workflow bei der Publikumsmikrofonierung vereinfachen und gleichzeitig die Energie liefern, die Zuschauerinnen und Zuschauer von Live-Übertragungen erwarten.
September 29, 2026
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Wichtige Punkte

  • Broadcast-Tontechniker Matt Manix setzt auf das DCA901 Broadcast-Mikrofonarray, um Publikumsreaktionen bei großen Live-Events einzugangen und gleichzeitig die Anzahl der dafür benötigten Mikrofone zu reduzieren.
  • Dank steuerbarer Aufnahmebereiche können Engineers die Erfassungszonen für das Publikum softwareseitig anpassen. Dadurch entfallen viele der Herausforderungen, die bei der Platzierung und Neuausrichtung herkömmlicher Publikumsmikrofone auftreten.
  • Das DCA901 ermöglicht eine flexible Publikumsmikrofonierung bei Konzerten, Festivals, in Arenen, Stadien und bei Surround-Sound-Produktionen, da sich die Lobes gezielt auf bestimmte Publikumsbereiche ausrichten lassen.
  • Durch den Einsatz weniger Arrays anstelle einer großen Anzahl herkömmlicher Publikumsmikrofone lassen sich der Setup-Aufwand, der Personalbedarf und die Einrichtungszeit reduzieren.
  • Laut Manix liefert das DCA901 die Klangqualität, die für professionelle Broadcast-Mischungen erforderlich ist, und vereinfacht gleichzeitig die Erfassung von Publikumsatmosphäre und Zuschauerreaktionen erheblich. 

Bei großen Produktionen werden laut Broadcast-Mischer Matt Manix traditionell 24 bis 30 Mikrofone und mehrere A2s benötigt, um die Publikumsatmosphäre einzufangen. Mit dem DCA901 Broadcast-Mikrofonarray reicht laut seiner Aussage eine Person aus, um mit nur zwei oder drei Arrays denselben Bereich abzudecken.

Sobald die Show beginnt, kann er die Erfassungsbereiche direkt in der Software anpassen, anstatt jemanden loszuschicken, um die Publikumsmikrofone neu auszurichten. Bei einem 16-stündigen Produktionstag können so laut Matt Tausende Dollar an Personalkosten eingespart werden. 

Publikumsatmosphäre prägt die Übertragung

Matt ist Inhaber von Method Audio und Broadcast-Tontechniker. Zu seinen Projekten zählen Preisverleihungen, Festivals, Sportveranstaltungen und große TV-Events. Beim March Madness Music Festival 2026 setzten Matt und sein Team DCA901 Arrays als Publikumsmikrofone ein, um Publikumsreaktionen und Atmosphäre einzufangen, während er die Auftritte im Ü-Wagen abmischte.

Für Matt ist der Sound des Publikums unverzichtbar. „Unsere Aufgabe als Broadcast-Engineers ist es, das Live-Event zu den Menschen nach Hause zu bringen“, sagt er.

Erst durch das Publikum bekommt eine Übertragung ihre Energie und Größe. Um diesen Sound einzufangen, muss die PA ebenso berücksichtigt werden wie Licht, Bühne, Kabelwege und Kameras. Jedes herkömmliche Publikumsmikrofon benötigt eine feste Position, doch genau die steht nicht immer zur Verfügung.

„Je weniger vor der Kamera zu sehen ist, desto besser", sagt Matt. 

Publikumsabdeckung anpassen, ohne ein Mikrofon zu bewegen

Normalerweise positioniert Matt die DCA901 links und rechts der Bühne, außerhalb der Abstrahlbereiche der PA und des Kamerabilds. Von diesen Positionen aus kann er die Erfassung gezielt auf verschiedene Bereiche des Publikums ausrichten.

„Mit dem DCA901 wähle ich einen einzelnen Standort aus und kann die Erfassung von dort aus in verschiedene Richtungen steuern“, sagt er.  

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Bei Konzerten richtet er häufig mehrere Lobes auf die ersten sieben oder acht Reihen. Dort stehen meist die Fans, die früh angekommen sind, die Songs kennen und am lautesten reagieren. In Stadien können zusätzliche Lobes die unteren Zuschauerränge und weiter entfernte Bereiche abdecken.

Bei Surround-Produktionen setzt Matt auch Arrays am Front of House oder in mittleren Bereichen der Venue ein. Er richtet die Abnahme dabei auf die hinteren Publikumsbereiche aus, um auch den hinteren Teil des Klangfelds einzufangen.

Trotz der unterschiedlichen Technologie ist der Ansatz ähnlich. Matt nutzt die Lobes wie die Richtcharakteristiken herkömmlicher Publikumsmikrofone und wählt je nach gewünschtem Erfassungsbereich eine engere oder breitere Abdeckung.

Der Abdeckungsbereich kann sich im Verlauf einer Show verändern. Bei einem Festival befinden sich bei den ersten Acts oft nur relativ wenige Menschen in Bühnennähe. Tritt der Headliner auf, wächst das Publikum meist deutlich an. Anstatt die Mikrofone an die wachsende Publikumsmenge anzupassen, kann Matt die Erfassungsbereiche direkt in der Software verändern.  

Diese Steuerungsmöglichkeiten helfen auch, wenn es produktionstechnisch zu Dead Spots kommt. Subwoofer, Front Fills, Licht- und Bühnenelemente können Lücken in der Abdeckung zwischen herkömmlichen Publikumsmikrofonen verursachen. Anstatt einen Platz für ein weiteres Mikrofon finden zu müssen, kann Matt einfach einen Lobe auf den gewünschten Publikumsbereich ausrichten.

Eine Änderung, bei der sonst 20 Mikrofone bewegt werden müssten, würde schnell etwa eine Stunde in Anspruch nehmen. In der Software ist das dagegen in Sekunden oder Minuten erledigt, sagt Matt. 

Entscheidend ist die Klangqualität

Auch wenn der Workflow viele Vorteile mit sich bringt, hat für Matt eine andere Sache oberste Priorität. „Sie klingen einfach großartig. Deshalb sind sie immer meine erste Wahl“, sagt er. Wie Matt es ausdrückt: „Wenn sie nicht gut klingen würden, würden wir sie nicht einsetzen, egal wie cool die Technologie ist.“

Das DCA901 hat für Matt nicht den Sound verändert, den er erzielen möchte – es hat lediglich den Weg vereinfacht, wie er dorthin gelangt. Er sagt, er habe im Vergleich zu den großen Multi-Mic-Setups, die er früher eingesetzt hat, keinerlei Einbußen bei der Klangqualität festgestellt.

„Die Klangqualität scheint die gleiche zu sein, sie lässt sich jetzt nur deutlich einfacher erreichen“, so Matt.

Wie sich weniger Publikumsmikrofone auf die Produktionskalkulation auswirken

Dieser „einfacher zu erzielende“ Publikumssound kann sich auch auf den Personalaufwand auswirken, der für seine Erfassung erforderlich ist.

„Mit zwei oder drei DCA901 kann eine Person denselben Bereich abdecken, für den wir sonst 24 oder 30 Mikrofone benötigen würden“, so Matt. „Das spart der Produktion erhebliche Kosten.“

Bei einem 16-stündigen Produktionstag können so laut Matt Tausende Dollar an Personalkosten eingespart werden.

Matt ergänzt die DCA901 bei Bedarf weiterhin mit herkömmlichen Publikumsmikrofonen. Das ist beispielsweise dann sinnvoll, wenn ein kleineres Mikrofon näher am Publikum positioniert werden kann oder wenn vermieden werden soll, dass Technik im Kamerabild sichtbar wird.  

Matt hat das DCA901 bereits in Theatern, Arenen und bei Outdoor-Produktionen eingesetzt – von Venues mit rund 3.000 Sitzplätzen bis hin zu Festivals mit Zehntausenden Menschen im Publikum.  

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Sein Rat an andere A1: Testet es in eurem Workflow

Für Matt lässt sich das Potenzial des DCA901 am besten einschätzen, wenn man es in einer echten Produktion erlebt.

Er empfiehlt, sich Zeit für die Software zu nehmen, sorgfältig zu überlegen, wo die Arrays eingesetzt werden sollen, und festzulegen, welche Bereiche des Publikums erfasst werden sollen. Engineers, die Gelegenheit haben, ein DCA901-Paar zu testen, sei es im Rahmen einer Demo oder als Leihstellung, empfiehlt er, dies in genau der Umgebung zu tun, in der sie die Arrays später auch einsetzen würden.

„Stellt sie euch einfach wie ein herkömmliches Mikrofon mit einer bestimmten Richtcharakteristik vor und richtet den Lobe auf den Bereich aus, den ihr erfassen möchtet“, sagt Matt. „Probiert sie einfach aus. Man muss sie selbst ausprobieren.“

Matt berichtet, dass er die Software bereits nach etwa 10 bis 15 Minuten eingerichtet hatte und einsatzbereit war.

Erfahre, wie das DCA901 deinen Workflow für die Erfassung von Publikumsatmosphäre vereinfachen kann. Kontaktiere uns noch heute. 

FAQ: Das DCA901 für die Erfassung von Publikumsatmosphäre

Wie wird das DCA901 für die Erfassung von Publikumsatmosphäre bei Broadcast-Produktionen eingesetzt? Das DCA901 kann bei Broadcast-Produktionen als Publikumsmikrofon eingesetzt werden. A1s können damit Publikumsreaktionen aus verschiedenen Bereichen einer Venue erfassen, ohne zahlreiche einzelne Publikumsmikrofone platzieren zu müssen.

Kann das DCA901 herkömmliche Setups mit Publikumsmikrofonen ersetzen? Laut Broadcast-Mischer Matt Manix können bereits wenige DCA901 Arrays Bereiche abdecken, für die Dutzende Publikumsmikrofone erforderlich wären. Gleichzeitig lassen sich der Einrichtungsaufwand sowie der benötigte Personaleinsatz reduzieren.

Wie helfen steuerbare Lobes während einer Live-Produktion? Steuerbare Lobes ermöglichen es Engineers, die Erfassungsbereiche für das Publikum direkt in der Software anzupassen, anstatt Mikrofone physisch neu zu positionieren. Dadurch lässt sich während einer Veranstaltung einfacher auf Veränderungen der Publikumsgröße, der Venue oder der Produktionsanforderungen reagieren.

Welche Arten von Produktionen profitieren vom DCA901? In diesem Artikel kam das DCA901 in Theatern, Arenen, Stadien, bei Konzerten, Festivals und Live-Übertragungen zum Einsatz, um Publikumsreaktionen und -atmosphäre für Broadcast-Anwendungen einzufangen.

Verändert das DCA901 die Herangehensweise von Broadcast-Mischern an die Erfassung von Publikumsreaktionen? Das grundsätzliche Ziel bleibt dasselbe: die Energie und Reaktionen des Publikums einzufangen, damit sich die Zuschauenden fühlen, als wären sie live dabei. Der entscheidende Unterschied besteht darin, dass Engineers die Abdeckungsbereiche per Software steuern und anpassen können. Das verschafft ihnen mehr Flexibilität im Umgang mit PA-Systemen, Bühnenaufbauten, Kameras und anderen produktionstechnischen Anforderungen.