Axient Digital im Deutschen Schauspielhaus

Axient Digital im Deutschen Schauspielhaus

Kundenprofil
Das Deutsche Schauspielhaus in Hamburg zählt mit mehr als 1.000 Plätzen zu den größten Sprechtheatern in Deutschland.
Anforderung
Die Drehbühne im Deutschen Schauspielhaus macht die Verwendung von drahtlosen Mikrofonen erforderlich. Neben dem reinen Klang, der Spektrumeffizienz und der Stabilität der Übertragung gehört auch die Handlichkeit der Taschensender zu den zentralen Anforderungen.
Lösung
Insgesamt kommen im Deutschen Schauspielhaus 26 Kanäle Shure Axient Digital zum Einsatz. Für das Monitoring wird die Wireless Workbench 6 Software verwendet.
Vorteile
Durch die Verwendung des Axient Digital Drahtlossystems sind die Darsteller auf der Bühne nicht eingeschränkt in ihrer Performance. Dank der Monitoring-Möglichkeiten der Wireless Workbench kann zudem jeder Sender minutengenau über einen zentralen Bildschirm überwacht und entsprechend gesteuert werden.

Das Deutsche Schauspielhaus in Hamburg gehört mit seinen 1.196 Plätzen bis heute zu den größten Sprechtheatern in Deutschland. Neben seiner schieren Größe und dem beeindruckenden Theatersaal hat sich das im Jahr 1900 gegründete Haus auch mit wegweisenden Intendanten und Regisseuren, wie Gustaf Gründgens, Peter Zadek und Frank Castorf, ein außergewöhnliches Standing in der deutschsprachigen Theaterlandschaft erspielt und ist auch unter der aktuellen Intendanz von Karin Beier hoch angesehen und erfolgreich. 2012/13 wurde das Theater grundlegend saniert und mit einer komplett neuen Bühnentechnik ausgestattet. Seit 2018 verfügt die Tonabteilung unter der Leitung von Heiko Jooß mit Shure Axient Digital zudem auch funktechnisch über ein State-of-the-Art-System.

Insgesamt kommen im Deutschen Schauspielhaus 26 Kanäle Shure Axient Digital zum Einsatz, aufgeteilt auf AD4Q Quad- und AD4D Dual-Empfänger. Übertragen werden die Drahtlossignale über AD1 Taschensender mit LEMO3-Anschluss im G56-Band sowie AD2 Handsender mit der überaus beliebten KSM9-Mikrofonkapsel.

Detaillierter Überblick

Ein typischer Tag im Deutschen Schauspielhaus mit den AD-Strecken beginnt bereits am Morgen und endet meist erst am späten Abend. Hier spielt das umfassende Akku-Handling von Axient Digital seine Stärken voll aus. „Die alten Systeme hatten drei Balken, um die Restlaufzeit anzuzeigen“, so Hans-Peter „Shorty“ Gerriets, der bereits seit 18 Jahren als Tonmeister in der ersten Theateradresse Hamburgs an den Pulten sitzt und die Vorstellungen mitgestaltet. „Jetzt können wir jeden Sender minutengenau über einen zentralen Bildschirm überwachen und entsprechend reagieren. Das ist ein Riesenvorteil im täglichen Betrieb. Natürlich muss ein System in erster Linie gut klingen und reibungslos funktionieren – das ist die Grundvoraussetzung. Darüber hinaus bin ich aber immer wieder von den Monitoring-Möglichkeiten der Wireless Workbench begeistert.“ 

Entspannte Zusammenarbeit

Für Heiko Jooß spielt die Wireless Workbench ihre Stärken insbesondere dann aus, wenn externe EB-Teams vor Ort sind. „Früher war das sogar noch komplizierter, mittlerweile können wir meistens im Vorfeld abklären, mit welchem Material die Teams kommen und welchen Frequenzbereich sie nutzen wollen. Mit der Wireless Workbench kann ich in kürzester Zeit prüfen, ob es zu Problemen kommen wird, freie Frequenzen zuteilen und selbst kurz vor der Vorstellung noch auf Unvorhergesehenes reagieren.“

Obwohl das Deutsche Schauspielhaus ein klassisches Sprechtheater ist, beinhalten moderne Produktionen, wie zum Beispiel „Der goldene Handschuh“, auch Musikeinlagen bis hin zur integrierten Live-Band. Aufgrund der Drehbühne können Heiko Jooß und sein Team keine kabelgebundenen Mikrofone verwenden, so dass die Axient Digital Strecken auch zur Abnahme von Schlaginstrumenten, Vocals und Gitarren zum Einsatz kommen. 

ADX am Horizont

„Der ursprüngliche Ausgangspunkt für den Systemwechsel war die neue Frequenzsituation im Zuge der Digitalen Dividende 2“, erinnert sich Heiko Jooß abschließend. Neben dem reinen Klang, der Spektrumeffizienz und der Stabilität der Übertragung gehörte auch die Handlichkeit der Taschensender zu den zentralen Anforderungen. „Obwohl unsere Schauspieler bereits jetzt sehr zufrieden mit den Sendern sind, haben wir natürlich schon ein Auge auf die neuen ADX1M Micro-Taschensender geworfen. Noch ist nichts entschieden, aber ADX steht definitiv auf unserem Investitionsplan. Der Schritt von AD zu ADX ist nur folgerichtig, so dass die nächste Umrüstung mit Sicherheit nicht mehr allzu lange auf sich warten lassen wird.“