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Frequenzen in Österreich

Aktuelle Informationen zu Funkfrequenzen in Österreich

Funk-Frequenzen in Österreich 

Wo darf ich eigentlich funken?

Jedes Shure Funk-System ist in unterschiedlichen Frequenzbändern (z.B. S8: 823 – 832 MHz oder H51: 534 – 598 MHz) erhältlich und kann somit nur in diesem Frequenzbereich betrieben werden. Um Planungssicherheit zu gewährleisten, informieren wir auf dieser Seite über den aktuellen Stand der Dinge sowie absehbare Veränderungen und geben somit eine Entscheidungshilfe für/gegen bestimmte Frequenzbereiche.

In Österreich reguliert die Fernmeldebehörde die Nutzung von Funkmikrofonen (bzw. auch In-Ear Monitoring Systemen) in den sogenannten Funk-Schnittstellenbeschreibungen (z.B.: FSB-LT009). 

Aktuelle Änderung Stand Mai 2026 

Seit dem 16.04.2026 müssen drahtlose Mikrofone nicht mehr angemeldet werden (§33 TKG 2021).

Der Aufbau und der Betrieb solcher Funkanlagen sind grundsätzlich erlaubt (§28 Abs. 10 TKG 2021) und kostenlos.

Es sind grundsätzlich alle für den professionellen Betrieb einer PMSE-Anlage zur Verfügung gestellten anmeldefrei nutzbar: das VHF Band 174 – 216 MHz, das UHF band 470 – 694 MHz, die LTE-Duplex-Lücke 823 - 832 MHz, das sogenannte harmonisierte EU-Band 863 – 865 MHz, das E-UTRA Band zwischen 1,785 und 1,8 GHz, das DECT Band zwischen 1,88 und 1,9 GHz und der Bereich 2,4 und 5 GHz. 

Detaillierte Informationen sind bei der Fernmeldebehörde einsichtbar.

Aktuelle Informationen von den World Radiocommunication Conferences 2023

Shure informiert über die Ergebnisse der vergangenen World Radiocommunication Conferences (WRC-23) im Dezember 2023 in Dubai, bei welcher Shure aktiv mitgewirkt hat und mit verschiedenen Regulierungsbehörden und Interessengruppen Einzelgespräche über die benötigten Frequenzen für Funkmikrofone und In-Ear Systeme (Audio PMSE) führen konnte. Diskutiert wurde die Revision des UHF-Bandes 470-694 MHz für die ITU-R Region 1, die Europa, den Nahen Osten und Afrika/Mittlerer Osten abdeckt. Das Ergebnis ist positiv zu bewerten – bis ins Jahr 2031 sind erstmal keine markanten Änderungen im diskutierten UHF-Band zu erwarten.

  • Broadcast bleibt im Bereich 470 - 694 MHz der einzige Primärdienst und Audio PMSE wird als Sekundärdienst weiterhin unterstützt. Ein klares „No Change“ Ergebnis war wie zu erwarten keine Option: weitere mobile Anwendungen, wie zum Beispiel Mobilfunkdienste des Militärs und des Sicherheitsfunks sind als weitere Sekundärdienste zulässig (es könnte spezielle nationale Regelungen geben).
  • In der EMEA Region wird in den nächsten 5-10 Jahren ein begrenzter Einsatz von 5G Diensten erwartet. Dies gilt jedoch nur in dem an die USA angeglichenen 600-MHz Band (614-694 MHz) und auch nur in wenigen Ländern wie zum Beispiel den VAE, Ägypten und Saudi-Arabien.
  • Als Errungenschaft kann der Fortbestand der Fußnote zur Anerkennung der derzeitigen und künftigen Nutzung von PMSE im 470-694-MHz-Band bezeichnet werden. Diese wurde außerdem von vier weiteren Ländern unterzeichnet. Diese Fußnote sagt aus, dass PMSE als wichtiger Dienst wahrgenommen wird, und dass seitens der nationalen Verwaltungen Frequenzen für PMSE zur Verfügung gestellt werden.
  • Eine weitere Bewertung des UHF-Bandes wurde für die WRC-31 angekündigt. Alle Administratoren in unserer Region möchten Audio PMSE auch über 2031 hinaus weiterhin Zugang ermöglichen.
  • Es gilt ebenso abzuwarten, ob ab 2031 noch Frequenzen für TV-Broadcast gefordert und benötigt werden. In einigen Ländern diskutiert man bereits die Abschaffung von DVB-T bzw. diese wurde schon umgesetzt (Schweiz).

Anmerkung: In der technischen Regulierung sind in den Begriffen „mobile Dienste / Anwendungen / Mobilfunk“ alle mobilen Dienste inbegriffen, d.h. neben Smartphones auch Militär oder auch drahtlose Mikrofone. Die spezielle Bezeichung für Smartphones ist ‚mobile IMT‘.

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Der Shure Frequenzguide

Die optimale Entscheidungshilfe zur Änderung der Nutzung von Frequenzen für Funkmikrofone.

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Shure Antennenkatalog

VHF & UHF Antennen Konfiguration & Kompatibilität

Private & Professionelle Anwender 

Die anmeldefreien Bereiche sind:

  • 174 – 216 MHz VHF Band  
  • 470 - 694 MHz - Hauptanwendung für PSME Nutzung  
  • 694 – 703 MHz  
  • 733 – 758 MHz  
  • 788 – 790 MHz
  • 823 - 832 MHz (LTE – Duplexlücke)  
  • 863 - 865 MHz (harmonisiertes EU-Band)  
  • 1350 – 1400 MHz
  • 1518 – 1525 MHz (nur für den Innenbereich zulässig)  
  • 1785 – 1804,8 MHz (harmonisiertes EU-Band, E-UTRA)  
  • 1880 – 1900 MHz (DECT Bereich)  
  • 2,4 GHz (weltweit anmeldefreier WLAN Bereich) 
  • 5 GHz (weltweit anmeldefreier WLAN Bereich)  

Freiwillige Frequenzkoordination für konzessionsbefreite PMSE-Geräte

Nutzer von konzessionsbefreiten PMSE-Geräten können sich auf freiwilliger Basis auf der von dritter Seite bereitgestellten Datenbank registrieren um den Frequenzeinsatz bei Anlässen zu koordinieren.

Online frequency coordination tool

Aktuelle Informationen vom 20.12.2019

Die WRC-19 hat sich gegen eine frühzeitige Vergabe der Rundfunk- und Kulturfrequenzen an den Mobilfunk entschieden. An dem schon vor der WRC vorgeschlagenen Zeitplan, das UHF-TV Band bis 2030 in seiner jetzigen Konfiguration bestehen zu lassen, wurde in der WRC-19 nichts geändert.

Die ITU-R Resolution 235 fordert dazu auf, einen Plan für die zukünftige Aufteilung des UHF-TV Spektrums zu erstellen (in diesem Fall wird von 470 – 960 MHz gesprochen) mit Beachtung aller schon existierenden Anwendungen. Shure wird sich aktiv, in Zusammenarbeit mit weiteren Herstellern und APWPT, an der Diskussion beteiligen. Die nächste WRC ist 2023 geplant.

Die RSPG (Europäische Kommission: Radio Spectrum Policy Group) hat ihre Einschätzung der zukünftigen Entwicklungen für die weitere Nutzung des UHF-Frequenzbereichs veröffentlicht.

Das Frequenzband 470-694 MHz (UHF) wird mit grosser Wahrscheinlichkeit bis 2030 für den PMSE-Bereich (Program Making Special Events: drahtlose Mikrofone und IEM-Systeme) zur Verfügung stehen. Bis zum Jahr 2025 soll feststehen, wie das UHF-TV-Band zukünftig aufgeteilt wird. Die RSPG verfolgt interessiert die Weiterentwicklung der Technologien, speziell in Hinsicht auf Spektrumeffizienz. Herstellern wird geraten, die Forschung und Entwicklung in diesem Bereich voranzutreiben.

Quicklinks:

Vorprogrammierte Frequenzen 

Vorprogrammierte Gruppen und Kanäle

Funkfrequenzen können nicht beliebig miteinander kombiniert werden. Auch genügt es nicht, die Funksysteme nur auf unterschiedliche Frequenzen zu programmieren, sondern es müssen die Eigenschaften der verwendeten Sender und Empfänger beachtet werden, d.h. auch die Mischprodukte der einzelnen Sendefrequenzen. So kann es beispielsweise sein, dass mehrere Drahtlos-Systeme problemlos simultan betrieben werden; kommt jedoch ein weiteres System hinzu, wird das gesamte System funktionsunfähig. Aus diesem Grund müssen bei einer Mehrkanalanlage alle Frequenzen sorgfältig koordiniert werden.

Um den Aufbau von mehrkanaligen Mikrofonanlagen so einfach wie möglich zu halten, werden Shure Systeme in mehreren Gruppen mit unterschiedlichen Kanälen vorprogrammiert. Um beispielsweise bis zu 12 BLX Funkmikrofone störungsfrei in Betrieb zu nehmen, müssen lediglich alle Sender-/Empfängerpaare auf einen unterschiedlichen Kanal aus einer Gruppe eingestellt werden.

Alle Kanäle innerhalb einer Gruppe (abhängig vom Funksystem) sind kompatibel, d.h. sie können störungsfrei betrieben werden. Bei den verschiedenen Gruppen handelt es sich nicht um "bessere" oder "schlechtere", sie sind lediglich für unterschiedliche Anwender berechnet und optimiert. Welche Gruppe für welchen Anwenderkreis (Nutzergruppe/Land) vorgesehen ist, findet sich entweder in der Bedienungsanleitung bzw. im Anhang der Bedienungsanleitung oder in den Frequenzlisten.

QLX-D, ULX-D, Axient Digital, PSM 900 und PSM 1000 Systeme sind darüber hinaus frei programmierbar, d.h. bei diesen Systemen kann, innerhalb des jeweiligen Frequenzbandes, jede Frequenz im 25 kHz Raster eingestellt werden.

Wichtig: Bei einer Mehrkanalanlage dürfen ausschließlich Frequenzen aus einer Gruppe verwendet werden!

Sollte die Mehrkanalanlage aus verschiedenen Systemen (z.B. ULX-D Drahtlos- und PSM 900 In-Ear-Monitoring System) bestehen, gilt dies nicht mehr. Für eine Berechnung kompatibler Frequenzen bieten wir die Wireless Workbench Software an. Gerne hilft auch unser Support weiter, um ein kompatibles Setup für Ihren individuellen Fall zu berechnen (support@shure.at).

Shure Frequenzlisten 

Alle Frequenzlisten zu Shure Funkmikrofon- und In-Ear-Monitoring Systemen.

Funksysteme

Axient Digital Frequenz-Listen 

XLSX (372.24 kB)

BLX Frequenz-Listen

XLS (57 kB)

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QLX-D Frequenz-Listen

XLSX (63.99 kB)
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ULX-D Frequenz-Listen

XLS (110.5 kB)

In Ear Monitoring

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PSM 1000 Frequenz-Listen

XLS (133 kB)
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PSM 200 Frequenz-Listen

XLS (32.5 kB)
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PSM 300 Frequenz-Listen

XLS (31.24 kB)
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PSM 900 Frequenz-Listen

XLS (116.5 kB)

Eingestellte Produkte

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PG Wireless Frequenz-Listen

XLS (35 kB)
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PSM 200 Frequenz-Listen

XLS (32.5 kB)
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PSM 400 Frequenz-Listen

XLS (18.5 kB)
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PSM 600 Frequenz-Listen

XLS (19.5 kB)
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PSM 700 Frequenz-Listen

XLS (22 kB)
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UHF MK2 Frequenz-Listen

XLS (78.5 kB)

Axient Frequenz-Listen

XLSX (218 kB)

Ansprechpartner 

Technische Beratung Österreich

Applications Team

Bei Fragen zum Thema Funk-Frequenzen wenden Sie sich bitte direkt an 

support@shure.at 

Telefon: +43 5242 22267