Ein einstimmiges Urteil: DIS 6000 & Q-Sys für neue Diskussionsanlage im Landgericht Frankfurt am Main

Gerichtshof modernisiert das AV-System in den Haupt-Gerichtssälen mit Shure DIS DCS 6000 & QSC Q-Sys

Das Landgericht in Frankfurt, Teil eines Behördenzentrums mit dem  Oberlandesgericht, dem Amtsgericht und den Staatsanwaltschaften,  verwaltet mit den Sitzungssälen I und II im Erdgeschoss des  Gerichtsgebäudes E zwei besonders abzusichernde Gerichtssäle mit einem  hochkomplexen Audio/Videosystem. Nach mehreren Jahrzehnten wurde die  Diskussionsanlage in diesen Sitzungssälen nun gegen ein komplett  digitales System bestehend aus Shure DIS DCS 6000 und QSC Q-Sys  ausgetauscht. Für die Planung und Installation zeichnete die Firma  Hellwig Tonanlagen aus Bensheim im Auftrag des Hessischen Baumanagements  verantwortlich.

 

Kundenanforderung 

Nach mehreren Jahrzehnten  wurde die Diskussionsanlage in diesen Sitzungssälen nun gegen ein  komplett digitales System bestehend aus Shure DIS DCS 6000 und QSC Q-Sys  ausgetauscht. Für die Planung und Installation zeichnete die Firma  Hellwig Tonanlagen aus Bensheim im Auftrag des Hessischen Baumanagements  verantwortlich.

Lösung

Projektleiter Peter Willmann plante jeweils eine eigenständige  CU-6105 Zentraleinheit pro Sitzungssaal, deren Signale über neu gezogene  Cat7-Leitungen in den jeweiligen Saal führen, um damit eine  individuelle Ansteuerung der Säle zu realisieren. Um die Tischreihen mit  den DCS Interfaces und Mikrofonen gesondert ansteuern zu können, wird  das Netzwerksignal über jeweils 3 x RP-6004 Netzwerk-Splitter pro Saal  verteilt. Auch die einzelnen Tische können individuell in die  Diskussionsanlage integriert werden und ermöglichen dadurch variable  Raumgrößen sowie die unkomplizierte Umpositionierung innerhalb oder  zwischen den beiden Sitzungssälen. Durch weitere 20 DC-6120P  Tischaufbausprechstellen können weitere Teilnehmer in beiden Sälen  problemlos ergänzt werden.

Um die Sprechstellen der neuen Diskussionsanlage zu installieren,  musste das Team von Hellwig Tonanlagen zunächst die alte Bestandsanlage  aus den Tischen in beiden Sälen ausbauen und neue, exakt in die  bestehenden Aussparungen passende Aluminium-Tischblenden erstellen. Als  neue Funktion verfügen die Sprechstellen nun auch über einen eigenen  Lautsprecher sowie einen Ein-/Ausschalter in Edelstahlausführung direkt  in der Tischblende. Unter den “Customised-Bedienfrontplatten” kommen  insgesamt 86 MU-6040D DCS Interfaces mit GM-6524 Schwanenhals-Mikrofonen  in Nierencharakteristik zum Einsatz.

Einen Sonderfall stellen die Richter-, Beisitzer- und  Wachtmeistertische dar. So sind sowohl das Richter- als auch das  Wachtmeister-Tableau größer ausgelegt, um die zusätzlichen Funktionen  beider Teilnehmer bereitstellen zu können – darunter die Anzeigen für  “besetzt/nicht besetzt”, “öffentlich/nicht öffentlich”, die Steuerung  des Lichts und der Leinwände sowie des Zeugenrufs und Vorrangs für das  Richtermikrofon.

Vom DCS 6000 System geht das Signal anschließend auf den Q-Sys Core  250i, der als Zentraleinheit sämtlicher Audioströme für beide  Sitzungssäle fungiert. In Kombination mit den über das eigens  entwickelte Netzwerkprotokoll Q-LAN redundant abgesetzten IO-22  Interfaces übernimmt Q-Sys darüber hinaus diverse Steuerungsaufgaben,  beispielsweise die Gong-Steuerung, die LED-Rückmeldungen (rot/grün) der  GM-6524 Sprechermikrofone oder die Verwaltung der Zeugenrufe.

Ergebnis 

“Wir haben bereits in der Vergangenheit mehrfach mit dem DCS-System  gearbeitet. Die Vorteile liegen ganz klar in der einfachen Bedienung  sowie der komfortablen Handhabung der Signalführung, falls einzelne  Positionen der Sprechstellen einmal geändert werden müssen. Darüber  hinaus ist das ganze System äußerst robust”, erläutert Peter Willmann  von Hellwig Tonanlagen.

[youtube=6ttm5RN94-8]

Das Landgericht in Frankfurt, Teil eines Behördenzentrums mit dem  Oberlandesgericht, dem Amtsgericht und den Staatsanwaltschaften,  verwaltet mit den … 

Verwendete Produkte
Modellnummer Anzahl Beschreibung
DCS 6000 Das digitale „State-of-the-Art“ Konferenzsystem vereint Mikrofonsteuerung und Verwaltung, Abstimmung und Übertragung von bis zu 31 Dolmetscherkanälen in einer Einheit.